Die SVP des Kantons Solothurn hat ihre Wahlziele nicht erreicht. Ständeratskandidat Walter Wobmann erzielte mit einem Wähleranteil von 17,27 Prozent den vierten Platz, knapp hinter Kurt Fluri von der FDP. Bei den Nationalratswahlen verlor die SVP 2.09 Prozent Wähleranteile, konnte ihre beiden Nationalratssitze jedoch halten. Die Verluste sind ärgerlich, liegen aber im nationalen Trend. Die SVP bleibt mit 22.83 Prozent wählerstärkste Partei im Kanton Solothurn.
Die SVP des Kantons Solothurn dankt den Wählerinnen und Wählern sowie den Wahlhelfern für die grosse Unterstützung in diesem nicht einfachen Wahlkampf. Der "Kuchen" wurde nicht grösser, teilte sich aber wegen den vielen Listen auf 22 Stücke auf. Es liegt auf der Hand, dass die einzelnen Listen Abstriche in Kauf nehmen mussten.
Im Kanton Solothurn haben denn auch alle fünf grossen Parteien an BDP, Grünliberale und Kleinstparteien verloren. Die SVP musste zudem die Abspaltung der BDP wegstecken, was nur zum Teil gelungen ist. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage und angesichts der nationalen Tendenz ist die SVP Kanton Solothurn bei dieser Nationalratswahl mit einem blauen Auge davon gekommen. Sie bleibt grösste Partei.
Erfreulich haben die beiden Nationalratskandidaten Walter Wobmann und Roland F. Borer abgeschnitten. Sie sind mit 25´307 Stimmen (Walter Wobmann) und 24´051 Stimmen (Roland F. Borer) die beiden bestgewählten Nationalräte im Kanton Solothurn.
Ebenfalls gut funktioniert haben die drei Listenverbindungen der SVP. Zusammen mit der Jungen SVP, SVP International und der EDU kommt die SVP im Kanton Solothurn neu auf einen Wähleranteil von 24.82 Prozent.
(Medienmitteilung der SVP Kanton Solothurn vom 24. Oktober 2011)
